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THE FINCH BLOG

Die Wochen vor Weihnachten sind für viele Händler die wichtigsten Wochen des Jahres. Laut Statista setzte der Einzelhandel in Deutschland im gesamten Jahr 2014 über 85 Milliarden Euro um, wobei November und Dezember die mit weitem Abstand umsatzstärksten Monate sind.

Der Aufwand, der von den Händlern im Vorfeld auf diese Zeit betrieben wird, ist enorm.

  • Es müssen Produkte schon Monate im Voraus bestellt und bezahlt werden

  • Regale müssen befüllt, Displays gestaltet und die Dekoration aufgehängt werden

  • Verkäufer werden geschult

Nun stellen Sie sich vor, dass dieser Händler jeden Tag um 13:00 Uhr seine Türen schließt - in den wichtigsten Wochen des Jahres. WAS? Das macht doch keinen Sinn, es hätte desaströse Auswirkungen auf seinen Umsatz.

Aber genau das tun viele Online-Händler mit ihren AdWords Umsätzen. Sie haben die Produkte im Lager, die Angestellten sind geschult und die Marketing- und Werbemaßnahmen laufen an, um ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft 2015 zu erreichen. Würden Sie um 13:00 Uhr die Türen schließen und nichts mehr verkaufen wollen?

Im Durchschnitt erzielen Online Retailer über Google AdWords 25-40% ihres Gesamtumsatzes

Darum wird sicher gestellt, dass alle Hausaufgaben gemacht sind: Das AdWords Konto ist perfekt eingestellt, also so, dass sie innerhalb ihrer Kostenziele so viel Umsatz wie möglich generieren können. Sitelinks und Callouts sind auf die Weihnachtsangebote angepasst und nun soll endlich die Zeit kommen, an der sich die harte Arbeit im AdWords Konto auszahlt.

Aber was passiert? Die besagten Wochen brechen an, das Suchvolumen bei Google steigt drastisch an, die Budgets sind um 13 Uhr ausgereizt und ihre Anzeigen werden somit nicht mehr angezeigt. Auf Google hat der Laden somit ab 13 Uhr geschlossen,in der wichtigsten Zeit des Jahres!

Um es noch schlimmer zu machen, die Anzeigen des Wettbewerbs werden weiterhin angezeigt. Somit überlassen diese Händler den kompletten Traffic und den daraus resultierenden Umsatz ihrem Wettbewerb.

Suchvolumen für “Geschenke” im Jahr 2014 (www.google.de/trends)

Von der Zeit, in der ein Händler Google 1 € für einen Klick bezahlt, dauert es im Durchschnitt 2 Tage bis er den Umsatz in seinem Rechnungssystem verbuchen kann. Somit kann ein Marketing-Budget in bares Geld verwandelt werden, in nur 2 Tagen. Was aber ist der Grund, warum viele Händler trotz dieser Fakten ihr AdWords Budget nicht erhöhen?

“Wir haben ein fixes AdWords Budget”

Ok, aber wenn sie wüssten, dass Sie für jede 20 € die Sie an Google geben z.B. 200 € an profitablem Umsatz zurückbekommen, würde das Ihre Meinung ändern? Wenn der Eigentümer der Firma oder der Vorgesetzte das wissen würde, würde er sofort das Budget erhöhen, um seiner Firma höhere Umsätze, mehr Gewinn und einen höheren Marktanteil zu ermöglichen.

Bei Finch ist es unser Job, den Umsatz und Gewinn unserer Kunden zu steigern, daher macht es uns fertig zu sehen, wenn Händler ihre “Türen schließen” mit einer langen Reihe an kaufwilligen, wartenden Kunden vor dem Laden.

Wie stellen Sie Ihr Google AdWords Konto richtig auf Weihnachten ein?     

 

1. Passen Sie Ihr AdWords Budget an (!!!)

Sie wollen nicht dass es Ihnen auch so geht wie im oben besprochenen Beispiel. Sprechen Sie daher mit Ihrem Vorgesetzten und zeigen Ihm die Chancen auf mehr Umsatz und Marktanteile genau auf. Wichtig hierbei ist, dass Sie Ihr Kostenziel (Ziel-KUR) im Griff haben.

2. Passen Sie Ihre Anzeigentexte und Sitelinks an

Die User suchen nach Weihnachtsgeschenke, passen Sie daher Ihre Anzeigen auf das Suchverhalten an.

3. Buchen Sie Geschenke-Keywords

Die User suchen nach Ihren Produkten in Kombination mit “Geschenk” “Weihnachtsgeschenk” usw. Nehmen Sie diese Kombinationen in Ihr Keyword-Set mit auf, wie z.B.  [playstation 4 geschenk]

 

Ist alles perfekt eingestellt, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie Google so viel Umsatz wie möglich für Sie machen.