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Umsatzoptimierung hat zum Ziel, den Umsatz des eingesetzten Google AdWords Budgets zu maximieren. Die Annahme, dass dieses Modell erfolgsversprechend ist: Jedes Produkt hat die gleiche Marge

Hier ein Beispiel: Eine Firma verkauft Elektronikartikel über ihren Online-Shop und hat das Ziel, den größtmöglichen Umsatz damit zu erwirtschaften. Die Firma nutzt Google AdWords Conversion Tracking, um jeden Umsatz für jeden getätigten Verkauf zu tracken und einem bestimmten Keyword zuweisen zu können. Die Firma weiß, dass sie 20% ihres Umsatzes in Werbung investieren kann. (80% bleiben für Produktkosten, Bestellprozesse, usw.). Hier die Daten, wie diese Firma für den nächsten Klick bereit ist zu zahlen (max. CPC):

Ziel - KUR (Kosten-Umsatz-Relation): 20%

Letzter Verkauf über das Beispielkeyword: 300 €

Conversion-Rate: 5 %

= max. CPC: 3 €

 

Der max. CPC wird auf Basis der Umsatz-Historie, der Conversion-Rate und den historischen Kosten für jedes einzelne Keyword festgelegt. Das Ziel dieser Art von Kampagnen-Optimierung ist es, den Umsatz zu maximieren, solange die Gesamtkosten 20% nicht übersteigen.

Es ist extrem wichtig zu beachten, dass der max. CPC für jedes Keyword bestimmt wird (idealerweise sogar jeden Keyword-Matchtype einschließlich Bid Modifieren wie Device und RLSA) basierend auf der Kosten/Umsatz Historie des Keywords, und nicht auf Basis des Produktpreises, welches mit dem Keyword übereinstimmt.Grund hierfür ist, dass der User nach dem Klick auf Ihre Anzeige frei entscheidet, ob er das beworbene Produkt, gar keins, ein anderes Produkt oder sogar mehrere andere Produkte kauft. Die einzigen verlässlichen Daten, die Sie optimieren können, sind daher die Kosten, die Umsätze und die Conversion-Rate.

In einem Portfolio Ansatz generiert beispielsweise ein Keyword Conversions bei einer KUR von 10%, dann kann ein anderes Keyword Conversions bei einer KUR von 30% generieren. (Voraussetzung hierfür ist, dass der Umsatz, den die Keywords generieren gleich hoch ist, und da dies selten der Fall ist, steigt die Komplexität der Optimierung, die nur durch Software gelöst werden kann.) Unter dieser Methode kommt es auf die durchschnittliche KUR aller Keywords von 20% an. Dies kann man einfach an Brand-Keywords (z.B. Ihrem Firmennamen, URL, etc.) erklären. Die Brand-Keywords erwirtschaften Umsatz zu Kosten im kleinen einstelligen Prozentbreich. Grund hierfür ist ein hoher Qualitätsfaktor von 9 oder 10 (großer Einfluss auf den Anzeigenrang) für diese Keywords. Zudem haben Brand-Keywords relativ hohe Conversion-Raten.

 

Somit haben Sie einen Überschuss (im Vergleich zur Ziel-KUR von 20%), welcher dazu genutzt werden kann, Umsätze, Marktanteile und Kunden für non-branded Keywords unterhalb des Kostenziels zu gewinnen.

Alternativ können Sie nur auf Brand-Keywords bieten, da andere Keywords vielleicht über der Ziel-KUR von 20% liegen, so überlassen Sie aber den größten Teil des Umsatzes Ihren Wettbewerbern.

 

Diese Methode ist effektiv wenn Sie viele Produkte mit derselben Marge verkaufen

 

Problematisch wird dieses Modell für eCommerce Unternehmen, wenn Sie unterschiedliche Gewinnmargen und Preise haben. In der Theorie können Sie erfolgreich den Umsatz optimieren, aber während Ihre Umsätze wachsen, kann Ihr Gewinn im schlechtesten Fall sinken. Die Lösung für dieses Problem ist die Optimierung auf den Gewinn.