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THE FINCH BLOG

Conversions werden schon seit langer Zeit als Erfolgsmessung in AdWords verwendet, und so wird es auch noch in Zukunft sein. Was Sie als Conversion für Ihr Unternehmen definieren, kann vielfältig sein: ein neuer Kunde, Verkäufe, Umsatz oder Gewinn. Der Schlüssel für eine bessere Performance liegt aber nicht darin Conversions zu messen und zu sammeln. Er liegt darin die Conversion-Daten strategisch richtig zu nutzen und Ihren Account auf den Wert zu optimieren, die die Conversions für Ihr Unternehmen bringen. Das ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum mit Google AdWords.

Zunächst müssen Sie das Ziel festlegen, dass Sie mit Ihrem AdWords Konto erreichen wollen z.B. Verkäufe, Umsatz, Gewinn. Dann werden die Daten gemessen um sie für die Kampagnen-Optimierung heranziehen zu können. Ein eindeutiges Ziel ist wichtig, da es sonst zu einem Zielkonflikt kommen kann, z.B. kann es passieren, dass die Optimierung auf Neukunden (CPA Modell) sich negativ auf den erwirtschafteten Gewinn auswirkt.

In meinen nächsten Blogbeitärgen werde ich die Vor- und Nachteile aller gängigen Erfolgsmodelle erläutern. Es gibt durchaus ein optimales Modell für die meisten Unternehmen, allerdings sagt mir meine Erfahrung, dass über 90% aller Werbetreibenden mit denen wir sprechen die gleichen Ziele haben - Umsatz und Gewinn. Allerdings ohne diese Daten zur Optimierung zu verwenden.

Den Wert einer Conversion zu kennen, bevor Sie den Klick kaufen ist fundamental für Ihren AdWords Erfolg. In dieser Blog-Serie definieren wir den Wert verschiedener Conversions und wie Sie diesen maximieren können. Hier einige Beispiele für gängige Conversions:

  1. Abgeschlossener Warenkorb (transaction)

  2. Ausfüllen eines Kontaktformulars (lead)

  3. Aufruf einer Zielseite

  4. Download eines Dokumentes (z.B. Whitepaper)

  5. Telefonanruf (Call Extension)

  6. Jede weitere Aktion die auf Ihrer Seite gemessen werden kann

Wenn das alles wäre, könnten wir einfach jeder Aktion einen Wert zuteilen und das wars. Zum Beispiel wenn jeder Verkauf auf Ihrer Website einen Wert von 25 € für Ihr Unternehmen hat, weil der durchschnittliche Verkauf bei 100 €  liegt und Sie einen durchschnittliche Marge von 25% haben. Bei einer Conversion-Rate von 3% könnten Sie nun 0,75 € für jeden Klick ausgeben.

In der Wirklichkeit ist das aber weitaus komplexer, sobald  Sie eine Vielzahl an Produkten auf Ihrer Website verkaufen und jedes einzelne unterschiedliche Preise und Margen hat. Was ist wenn ein durschnittlicher Warenkorb 2,7 Produkte enthält?Wie sieht es mit Anpassungen für mobile Klicks, oder wiederkehrenden Besuchern aus? Ist ein exact-match Klick mehr Wert wie ein broad-match Klick? Hier liegt die vielleicht größte Verschwendung von Marketing Budgets, und noch wichtiger, die größte Gelegenheit für Werbetreibende Ihren Wettbewerb zu schlagen.

In meinen 15 Jahren im eCommerce und den letzten 5 Jahren in der bezahlten Suche (PPC), habe ich alle Modelle zur Steigerung von Verkäufen und Gewinn gesehen. Trotzdem verwenden die meisten Unternehmen noch die gleichen Ziele zur Optimierung wie bereits vor 10 Jahren. Die Anzahl an Conversions, die sie zu einem fixen Kostenziel erzielen können. Das gestaltet sich als unglaublich ineffizient, wenn es darum geht die profitabelsten Klicks von Google zu bekommen. Was wenn es einen besseren Weg gibt? Was wenn Sie genau wüssten, was Ihnen ein Klick von Google bringt (Umsatz und Gewinn)? Würden Sie die Strategie in Ihrem AdWords Konto ändern?

In dieser Serie werde ich darauf eingehen wie dies für verschiedene Geschäftsmodelle durchgeführt werden kann. Von Websites die Leads generieren bis hin zu großen eCommerce Shops. Folgende Modelle werden in dieser Serie behandelt:

Conversion Optimierung: Cost per Acquisition (CPA)

Umsatz Optimierung: Cost per Value (CPV)

Gewinn Optimierung: Cost per Profit (CPP)